Jeder Abschied fällt schwer

jeder abschied fällt schwer

jeder abschied fällt schwer

Genauso wie man sich vor dem Beginn des Auslandsjahrs auf alles Neue vorbereiten muss ist es ebenso wichtig sich darüber klar zu sein, dass das Auslandssemester oder Auslandsjahr irgendwann endet. Und wenn es vorbei geht heißt es Abschied nehmen und alles, was man in den letzten Monaten kennengelernt hat, wird sich wieder verändern. Ich persönlich habe viele Studenten kennen gelernt, denen das Zurückkommen sehr schwer gefallen ist. Da in der Einsamkeit des Auslands sehr enge Verbindungen zu Familienmitgliedern der Gastfamilie oder zu neuen Freunden geschlossen werden, ist es oft umso schmerzhafter, wenn diese wieder aufgelöst werden. Viele der Studenten, die ich kenne, besuchen noch nach Jahren ihre ehemaligen Gastfamilien oder haben einen engen Freund, mit dem sie sich nach wie vor regelmäßig austauschen. Gott sei Dank kann man heutzutage sehr leicht in Verbindung bleiben. Über

  • Skype
  • Telefon
  • Post oder
  • Videokonferenz

kann man wahlweise Briefe verschicken, sprechen oder sich sehen.

Tschüss

Theodor Fontane hat mal gesagt “Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen”, und sicher stimmt es, dass Abschiede mehr schmerzen je länger sie dauern. Wer sich schon im Vorfeld darauf vorbereitet irgendwann Abschied nehmen zu müssen, wird die Situation sicher besser meistern als derjenige, der absolut unvorbereitet Abschied nehmen muss. Ich persönlich kann allen, die ins Ausland gehen nur empfehlen, auch Pläne für nachher zu machen. Damit man nicht in ein großes graues Loch fällt ist es hilfreich, neue Pläne zu schmieden. Man kann zum Beispiel ein Wiederkommensfest organisieren, bei dem man alle alten Freunde einlädt. Oder man macht Pläne darüber, was man im kommenden Semester in der Heimat alles anfangen möchte. Je mehr Ziele und Erwartungen man hat umso leichter fällt es, den Wechsel erneut zu vollziehen.

Letztendlich ist es eine Einstellungs- und Charakterfrage wie man mit den neuen Situationen zurecht kommt. Einige werden immer traurig, egal wie sehr sie sich vorbereiten. Andere wiederum stürzen sich positiv und voller Energie in die nächste Lebensphase. Das wichtigste ist, dass man sich nicht aufhalten lässt und seine Träume verwirklicht. Und ein Auslandssemester ist ein Traum, den man sich auf alle Fälle erfüllen sollte. Ganz egal wie oft man sich zwischendurch und mittendrin komisch fühlt.


Ein Semester kann sehr lang sein

Jeder, der sich auch nur latent für ein Auslandssemester interessiert, sollte sich von vorneherein klar machen, dass nicht alles nur einfach sein wird. Oft ist es einfach gesagt, dass man für vier Monate, sechs Monate oder ein ganzes Jahr in ein anderes Land zieht um dort zu studieren. Jedoch erst wenn man es tatsächlich tut wird man mit Dingen konfrontiert, an die man vorher nicht gedacht hat. Ich habe in den letzten Jahren mit vielen Leuten gesprochen, die ganz unterschiedlich lange in anderen Ländern studiert haben. Aber die Liste der größten Probleme war bei fast allen gleich:

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  • Einsamkeit
  • Anpassungsschwierigkeiten
  • Probleme mit anderen Lebensauffassungen
  • Das Fehlen von Familie und Freunden

Viele der Dinge, die wir im alltäglichen Leben kennen und als gegeben hinnehmen, fehlen plötzlich wenn man ins Ausland geht. Und dieser Verlust wird umso deutlicher, da man ihn so nicht erwartet hat. Aus diesem Grund möchte ich allen dazu raten, sich diesen Artikel gründlich durchzulesen und sich die entsprechenden Gedanken zu den Themen zu machen. Damit möchte ich nicht entweder Angst oder Zweifel streuen, sondern Euren Entschluss ins Ausland zu gehen bestärken und euch bestmöglich darauf vorbereiten. Macht euch schon im Vorfeld Gedanken darüber, wie ihr mit Eurer Familie und den besten Freunden in Kontakt bleibt. Je nachdem in welches Land es geht sind Zeitunterschiede und Telefonkosten zu bedenken. Moderne Technik wie Internet und Programme wie Skype helfen dabei, regelmäßig zu günstigen Konditionen mit denen zu reden, die einem wichtig sind.

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Viele der Auslandsstudenten haben mir erzählt, dass sie sehr überrascht waren, wie groß die kulturellen Unterschiede in verschiedenen Ländern immer noch sind. Egal ob innerhalb Europas oder auf einem anderen Kontinent, bereitet euch darauf vor in eine andere Welt einzutauchen. Das Leben in England zum Beispiel verläuft ganz anders als das in Deutschland. Es gibt andere Routinen, andere Gebräuche, andere Formen miteinander umzugehen und viele alltägliche englische Ausdrücke, die man noch nie gehört hat und die in keiner Schule oder Uni gelehrt werden. Kauft euch Bücher zum Thema oder versucht Filme und Fernsehserien in der jeweiligen Originalsprache zu sehen. Dort bekommt ihr einen guten Einblick in das, was euch erwartet. Über Seiten wie http://sparpedia.dk kann man solche Medien günstiger beziehen.

Um dem größten Faktor, der Einsamkeit, entgegenzuarbeiten versucht schon von Zuhause aus Kontakte im neuen Aufenthaltsland zu schaffen. Sucht Sportkurse, schreibt Notizen auf digitale schwarze Bretter, veröffentlich Kleinanzeigen und versucht euch darüber zu informieren, was es im jeweiligen Ort gibt, das euch interessiert und gefallen könnte. Und anschließend müsst ihr alle Scheu ablegen und euch voll ins Leben werfen. Wer hier schnell Anschluss findet wird sich niemals einsam fühlen. Und über Skype kann man seine lieben Kontakte zuhause gleichzeitig pflegen. Wie ihr sehr gibt es für jedes Problem eine Lösung. Es liegt also nur an euch eine gute Zeit voller tollen Erinnerungen zu haben.


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Erfahrungsbericht von Claudia in den USA

Mit 16 Jahren habe ich ein Austauschjahr im Bundesstaat Ohio in den USA verbracht und ich muss sagen, dass mich diese Erfahrung für mein Leben geprägt hat. Vorher wusste ich nicht genau, worauf ich mich da einlasse, und hinterher wollte ich gar nicht wieder zurück. Aber fangen wir mal am Anfang an. Die Ankunft bei meiner Gastfamilie in Ohio kam einem richtigen Kulturschock gleich. Nichts war so, wie ich es erwartet hatte und es hat mich gut drei Wochen gekostet, mich an die unterschiedliche Mentalität meiner Gasteltern zu gewöhnen. Neben der Sprachbarriere, die trotz guter Englischnoten erheblich war, sind es auch die ganz anderen Gepflogenheiten, an die man sich gewöhnen muss. Zum Glück war die Gastfamilie sowohl freundlich als auch geduldig, das hat uns allen sehr geholfen.

familie

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In der Schule war es einfacher, da alles nach einem festen und mir nicht unbekannten Schema ablief. Verschiedene Fächer, Pausenhof, viele nette gleichaltrige Mitschüler und ein fester Tagesablauf. Da in der Schule auch thematisch klarer ist, worüber gesprochen wird, und weniger Slang verwendet wird, klappte es auch sprachlich ganz gut. Im Volleyballkurs fand ich richtig gute Freundinnen und schnell fühlte ich mich hier richtig wohl. Nach der kurzen Eingewöhnungszeit lief es auch „Zuhause” immer besser und nach dem Schuljahr waren wir uns so nah gekommen, dass ich Peter und Eve tatsächlich wie zweite Eltern ansehe. Mit hat das Auslandsjahr den persönlichen Horizont geöffnet und ich habe sehr viele gute Freunde gefunden. Seitdem weiß ich, dass mir die Welt offen steht und ich überall hin gehen kann und zurecht kommen werde. Ein sehr gutes Gefühl.

Das einzige was man mitbringen muss ist:

  • Interesse
  • Wille
  • Geduld
  • Sprachgefühl
  • Eine offene Einstellung

Studieren ohne Abitur

Viele Deutsche denken nach wie vor, dass es unmöglich ist zu studieren, wenn man kein Abitur hat. Da die Zugangsvoraussetzungen an Universitäten im Ausland jedoch sehr unterschiedlich sind gibt es Mittel und Wege, im Ausland zu studieren, ohne ein deutsche Abitur zu haben. Da wir auf austauschprog.ch immer bestrebt sind, so viele Wege wie möglich für ein Studium im Ausland aufzuzeigen, möchten wir uns heute dieser Variante widmen und mögliche Alternativen präsentieren. Mit Sicherheit wird dies den einen oder anderen dazu animieren, sich weiterzubilden. Fest steht lediglich, dass es im Ausland wesentlich einfacher ist an einer Uni ohne Abitur angenommen zu werden als in Deutschland. Mögliche Länder für ein Auslandsstudium sind:

  • USA
  • Großbritannien
  • Irland
  • Schottland
colleges & universities

colleges & universities

Um an englischsprachigen Universitäten zugelassen zu werden muss man in der Regel einen internationalen Sprachtest erfolgreich absolvieren, den sogenannten TOEFL Test. Dieser Test deckt verschiedene thematische Bereich ab und prüft die Grammatik, Vokabelwissen sowie praktische Fähigkeiten wie Verstehen und Schreiben. Für viele Universitäten ist der TOEFL Test wichtiger als ein deutsches Abitur. Der TOEFL Test wird an über 5000 Universitäten und Hochschulen eingesetzt und gilt als wichtigste Hürde für ein Auslandsstudium. Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen man sich ausführlich über die verschiedenen Aufgaben des Tests informieren kann. Der tatsächliche Test muss an einer offiziellen Stelle unter Aufsicht abgelegt werden. Hat man den Test erfolgreich bestanden, also eine entsprechend hohe Punktzahl erreicht, um an einer Hochschule zugelassen zu werden, muss man sich eine Uni suchen, an der man auch ohne Abi angenommen wird. In den USA gibt es die Community Colleges, die viele Studierende aus dem Ausland aufnehmen. Ebenso gibt es private Universitäten, die auch ohne Abitur absolviert werden können. Wichtig ist es sich von Anfang an darüber zu informieren, ob der Abschluss, den man an der ausgewählten Hochschule macht, später auch in Deutschland oder anderen europäischen Ländern anerkannt wird. Nichts ist schlimmer als drei oder vier Jahre zu studieren und hinterher ein Papier zu bekommen, das nirgendwo anerkannt wird. Am besten informiert man sich an offiziellen Stellen, bevor man den Schritt ins Ausland wagt.


Falsche Vorstellungen und grobe Fehler

Der häufigste Grund für schlechte Erfahrungen bei Studenten die im Ausland studiert haben, sind falsche Erwartungen und Fehler, die man während des Aufenthalts gemacht hat. Man muss sich von vorneherein gut informieren und gewisse Vorurteile ablegen, die einem beim Aufenthalt in einem anderen Land nur behindern können. Einer der größten Fehler, den Studenten in ihrem Auslandssemester begehen können, ist gemeinsam mit anderen Studienkollegen zu gehen. Hat man von vornherein einen Ansprechpartner in der eigenen Sprache, wird man mit Sicherheit keine Kontakte zu Einheimischen aufbauen und letztendlich in seiner eigenen Sprache mit seinem Freund reden.

studenten, die im ausland studiert haben

studenten, die im ausland studiert haben

Ebenso ungeschickt sind Wohngemeinschaften mit anderen Erasmus Studenten, die dann wie in einer hermetisch abgeschotteten Kapsel ihren Studentenalltag leben, ohne jedoch mitzubekommen, was außerhalb der Studentenbude vor sich geht. Viele Studenten denken sowieso, dass das Auslandsjahr in erster Linie dazu dient, Spaß zu haben und zu feiern. Wer jedoch nur schlechte Noten und keine guten Erfahrungen mitbringt wird es später schwer haben, seinen Auslandsaufenthalt als positiv zu verkaufen. Wer im Ausland studiert hat muss damit rechnen, bei Bewerbungsgesprächen auf diese spezielle Zeit angesprochen zu werden. Wer dann nichts zu berichten weiß, steht ganz schlecht da.

Anstatt Französisch hat Peter in Paris nur Englisch gesprochen. In seiner Erasmus-Studenten-WG waren nämlich sieben Studenten aus sechs verschiedenen Ländern. Logisch, dass da die Eingewöhnung in das französische Unileben ausblieb. Und direkt bei seinem ersten Vorstellungsgespräch wurde er auf Französisch angesprochen und wusste nicht zu antworten. Das hinterlässt bleibende Schäden in der Beurteilung. Wer dagegen von Anfang an Kontakt zu Einheimischen sucht und Kurse belegt, die nicht nur für Austauschstudenten angeboten werden, fasst schneller Fuß und bringt auch etwas von seinem Auslandsstudium mit. Es ist sehr bequem, sich mit anderen Austauschstudenten zusammenzutun. Alle haben dieselben Probleme, kennen niemanden und suchen Kontakt. Ist es jedoch das, was man von einem Studium im Ausland erwartet? Wer effektiv lernen möchte, und zwar nicht nur in den Unikursen, sondern auch im richtigen Leben, sollte versuchen genau das zu finden. An der Uni, in Sportkursen und in den Bars, in denen die Einheimischen verkehren. Ein weiteres gutes Mittel ist es, einen Tandem Partner zu suchen. Also jemanden aus dem Studienland, der Interesse hat Deutsch zu lernen. So ist man in direktem Kontakt mit einem Einheimischen und lernt sehr viel.

Ich habe zum Beispiel von einem Gaststudenten, mit dem ich einen Sprach Tandem absolviert habe, davon erfahren, das es eine Seite für Girokontovergleich gibt. Dort hatte sich der Austauschstudent Informationen eingeholt, anschließend ein kostenloses Konto eingerichtet und so seine Kosten viel besser kontrolliert. Man lernt also auch viele Dinge, die im Alltag nützlich sein können. Wie sagte schon Mark Twain: „Reisen ist tödlich für Vorurteile.” Denn nur wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und sein Auslandsstudium mit Menschen aus der Region verbringt, kommt man als neuer Mensch nach Hause. Und das hat meistens nichts mit den absolvierten Kursen an der Uni zu tun. Viele Dinge, mit denen man im Ausland konfrontiert wird, benötigen Anpassung und Moderation. Und in den schwierigsten Momenten lernt man sehr viel über das eigene Selbstvertrauen, das Verständnis zu anderen und sieht die Welt mit anderen Augen.


Stefanie in Brüssel

Heute möchte ich euch einen weiteren Erfahrungsbericht eines Lesers der Webseite präsentieren. Stefanie studiert BWL und hat ein Jahr in Brüssel eingelegt. Hier ihr aus Platzgründen etwas gekürzter Bericht: „Ich habe mich während meines BWL Studiums für ein Auslandsjahr beworben und da ich sehr gut Französisch spreche ein Land gewählt, in dem ich in der Sprache studieren kann. Frankreich war mein Wunschziel, aber am Ende wurde mir ein Platz in Belgien angeboten und ich habe zugegriffen. Da Brüssel die Wiege der Europäischen Union ist habe ich mir gedacht, dass es nicht schaden kann, dort Kontakte zu knüpfen. Man weiß ja nie was noch so kommen kann.“

brussels

brussels

„Brüssel ist eine sehr einfache Stadt, da die sie sehr international ist. Es fiel mir sehr leicht Freunde zu finden und mich in der Stadt einzuleben. Und da mein Französisch schon vor dem Auslandssemester relativ gut war hatte ich auch keine Probleme, den Kursen zu folgen. Es war interessant zu sehen, wie einige Themen, die ich schon aus meiner deutschen Uni kannte, hier von einem anderen Blickwinkel aus gelehrt wurden. Irgendwie scheinen in Belgien alle Studiengänge wesentlich internationaler ausgerichtet zu sein als in Deutschland. Aufgrund meines Interesses für BWL hatte ich schon in Deutschland begonnen binäre Optionen auf binaereoptionenwelt.de zu handeln, und so habe ich mir ganz nebenbei den Auslandsaufenthalt finanzieren können. Da ich nicht sehr viel Budget benötigte habe ich durch kleine Spekulationen genug zusammen bekommen, um mich ganz auf das Studium zu konzentrieren, ohne arbeiten gehen zu müssen. Ich möchte meine Auslandserfahrung nicht missen und kann es nur jedem empfehlen. Neben viel Spaß öffnet es auch den persönlichen Horizont.


Was kann ein Auslandssemester kosten?

Bevor man sich dazu entschließt, ein Auslandssemester einzulegen sollte man sich auch über die Kosten bewusst sein, die auf einen zukommen. Studieren im Ausland ist nicht unbedingt teurer als Studieren im Inland, aber viele Faktoren die über das reine Studieren hinausgehen sollten bei der Planung bedacht werden. Heute möchte ich mich diesem Thema widmen und auch Wege aufzeigen, wie man sein Auslandsstudium zum Teil finanzieren kann. Zum Glück gibt es einige offizielle Programme die Studenten dabei helfen, den Schritt ins Ausland zu wagen. Zuerst einmal sollte man abklären, welche Studiengebühren an der Wunschuniversität erhoben werden. Oder man beginnt am anderen Ende und sucht sich eine Universität, die bezahlbare Studiengebühren anbietet. Diese Gebühren sind Fixkosten, die auf alle Fälle bezahlt werden müssen.

kost een semester in het buitenland

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Der nächste Posten auf der Kostenliste sind Reisekosten, und die hängen natürlich stark vom Zielland ab. Es ist ein großer Unterschied, ob man in Holland ein Auslandssemester einlegt, oder in den USA. Man sollte auf alle Fälle verschiedene Transportmittel abwägen und vergleichen, was Anreisen mit Flugzeug, Bahn, Bus oder sogar im Auto kosten würden. Dies gilt natürlich in erster Linie für die europäischen Nachbarländer. Oft kann man schon hier richtig Geld sparen oder auch einen kleinen Urlaub aus der Anreise machen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unterkunft. Während viele Studenten im eigenen Land entweder noch bei den Eltern wohnen oder eine recht günstige Wohnung angemietet haben, ist es im Ausland deutlich schwieriger, bezahlbaren Wohnraum für den zeitlich begrenzten Aufenthalt zu finden. Auch hier lohnt es sich zu vergleichen und zu prüfen, ob die Universität Unterkünfte für ausländische Studenten anbietet. Ansonsten empfiehlt es sich lokale Zeitungen auf Angebote zu prüfen oder einen Ansprechpartner vor Ort zu suchen, der einem bei der Wohnungssuche helfen kann.

Ebenfalls wichtig sind Zusatzkosten für Verpflegung, Lebenshaltung und Vergnügen, schließlich möchte niemand bei Wasser und Brot und ohne Auszugehen sein Auslandsstudium verbringen. Ein gewisses Budget sollte immer für die schönen Seiten des Lebens eingeplant werden. Je nach Bedarf sollte man auch noch Kosten für Sprachkurse, Versicherungen oder Freizeitaktivitäten hinzuzählen. Für die Finanzierung sollte man auf alle Fälle folgende Punkte prüfen, in einem kommenden Artikel werde ich näher auf sie eingehen: Auslands-BAföG, Bildungskredit, Jobben im Ausland, Stipendien und ERASMUS.


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Mein Studien Semester in Barcelona

Ein Freund von mir hat ein Studiensemester in Barcelona verbracht und da er ein aufmerksamer Leser meiner Webseite ist, hat er sich angeboten, seine Erfahrungen für euch aufzuschreiben. Mit Sicherheit ging es ihm wie vielen Studenten vor ihm und wie vielen, die noch denselben Schritt gehen werden. Immer ist der Gang ins Ausland ein Sprung ins Ungewisse, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass es auch trotz kleiner Schwierigkeiten so gut wie niemanden gibt, der den Entschluss bereut hat, eine Zeitlang im Ausland zu studieren. Aber genug von mir für heute, hier der Bericht von Peter:

barcelona

barcelona

Ich habe von der Möglichkeit ein Auslandssemester einzulegen bei einer Beratungsstunde an meiner Uni erfahren und direkt fand ich die Möglichkeit sehr verlockend. Die erste schwierige Entscheidung die sich mir stellte war, das passende Land zu finden. In der Auswahl waren

  • England
  • Holland
  • Spanien
  • Frankreich

Obwohl mich England auch sehr gereizt hat habe ich mich letztendlich entschieden, mich für Spanien zu bewerben. Denn zum einen ist Barcelona eine Stadt, in der man sicher ein tolles Semester verbringen kann, und zum anderen ist das Klima einfach besser. Da mein Englisch eh schon ganz gut war habe ich gedacht, dass es auch nicht schaden kann, mein Spanisch zu verbessern. Über die Uni habe ich einen WG Platz gefunden und die ersten Tage waren eigentlich die Schwierigsten. Ich kannte noch niemanden in der neuen Stadt, die Sprachprobleme waren doch größer als gedacht und auch das Unisystem war komplett anders als bei uns. Zum Glück habe ich in einer Bar mit Bundesliga Fußball live Stream andere deutsche Studenten kennengelernt, die mir sehr geholfen haben mich in Barcelona einzuleben. Über die Uni habe ich auch eine spanische Tandempartnerin gefunden, mit der ich einen Sprachaustausch Spanisch-Deutsch begann. So habe ich es sehr schnell geschafft, mich auf Spanisch einigermaßen gut zu verständigen. Und mit einigen Bekannten und ein bisschen Spanisch sah die Welt gleich ganz anders aus. Nicht nur, das Barcelona eine überwältigende Stadt mit ganz tollen Möglichkeiten ist, auch die Uni ist sehr gut. Mir hat es am Ende richtig leid getan, sie zu verlassen. Ich kann jedem Studenten nur raten, seine Ängste zu überwinden und ein Auslandssemester einzulegen. Was man dabei an Lebenserfahrung gewinnt ist unglaublich. Ich wünschte, ich könnte noch ein Semester in Barcelona einlegen.


Was man bedenken solte

Heute möchte ich ein paar generelle Informationen zusammenstellen, die man beachten und bedenken sollte, bevor man sich entschließt ein Auslandsstudium zu absolvieren. Dabei geht es unter anderem um:

  • Vor- und Nachteile
  • Finanzierung
  • Die richtige Uni finden
  • Bewerbung
  • Check Liste

Ich hoffe der Artikel hilft all denen, die über ein Auslandsstudium nachdenken, aber noch unsicher sind. Und selbstverständlich auch denen, die bereits dabei sind ihr Auslandsstudium vorzubereiten.

 

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Zuerst sollte man sich darüber klar werden, wo und wie lange man in einem anderen Land studieren möchte. Die Sprachen, in denen unterrichtet wird, sind dabei ebenso wichtig wie die richtige Semesterplanung. Die wichtigsten Vorteile eines Auslandsstudiums sind die interkulturelle und internationale Erfahrung, die man sammelt. Und natürlich die Praxis in einer Fremdsprache. Für die spätere Karriere gilt ein Auslandsstudium als sehr nützlich. Als Nachteile sollte man die Doppelbelastung mit Studium und Fremdsprache bedenken, die isolierte soziale Position und die Kosten, die ein solches Studium mit sich bringt. Um diese zu senken ist es hilfreich, sich über mögliche Stipendien und vorhandene Austauschprogramme zu informieren. Viele Unis haben Programme mit anderen Unis und erleichtern viele Schritte bei der Planung. Insbesondere die Erasmus Programme der Universitäten sind sehr beliebt. Andere Studenten finanzieren dagegen ihr Auslandsstudium mit einem Nebenjob.

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Um die richtige Universität zu finden muss man natürlich sein Studium und seine Fremdsprachenkenntnisse als Basis nehmen. Da diese bei jedem unterschiedlich sind ist es schwierig, hier gültige Tipps für alle zu geben. Fast alle Unis bieten Beratungsstellen bei denen man sich informieren kann. Auch hier lohnt es sich darauf zu achten, ob eventuell Kontakte zwischen der eigenen Uni und einer Uni im Ausland bestehen. Hat man die passende Uni gefunden muss man sich über die richtige Bewerbungsart informieren und alle notwendigen Dokumente und Zeugnisse zusammentragen. Da die benötigten Unterlagen auch stark von der jeweiligen Uni abhängen klärt man dies am besten direkt mit der jeweiligen Univerwaltung. Hier abschließend eine kleine Checkliste die ihr abhaken könnt, wenn ihr euer Auslandsstudium plant:

  • welche Uni?
  • Wie viele Semester?
  • Kostenaufstellung
  • Unterkunft
  • Visum notwendig?
  • Krankenversicherung im Ausland prüfen
  • Internationalen Studentenausweis beantragen
  • Reisetickets besorgen

Kontakte aufbauen

Von vielen Studenten, die ein Semester im Ausland verbracht haben, habe ich gehört, dass sie sich anfangs sehr einsam gefühlt haben. Heute möchte ich Euch deshalb mal ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, die dies vermeiden können und dafür sorgen, dass man schnell und  unkompliziert Kontakte zu neuen Leuten schließt. Das erste und wichtigste ist dabei eine offene Grundhaltung und eine positive Einstellung. Nur wer sich selbst sympathisch und kontaktbereit präsentiert, wird neue Leute kennen lernen. Ich habe mich zum Beispiel schon bevor ich nach England gegangen bin darüber informiert, welche Angebote es in der Unistadt gibt, die meinen Hobbies entsprechen. So habe ich einen Sportverein gefunden, in dem ich Badminton spielen konnte und auch einen lokalen Fanclub der Fernsehserie Star Trek. Ich habe beide Stelle kontaktiert und wurde eingeladen mich bei ihnen vorzustellen, sobald ich in England ankommen würde. Der Badmintonverein hat mir gefallen und ich habe dort sehr viele neue und sehr nette Leute kennen gelernt. Im Star Trek Verein ist es dagegen bei nur einem Besuch geblieben.

 

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Ich kenne auch viele Studenten, die Dating Sites genutzt haben, um Leute kennen zu lernen. Da es auf den meisten Webseiten eh nur darum geht, neue Leute kennen zu lernen, und nicht gleich zu heiraten, sind sie ein einfache Mittel um ein paar Dates zu haben. Als Ausländer hat man stets einen Exotenbonus und viele Personen, die über das Internet Kontakte suchen sind ganz froh, wenn es nicht zu ernst zugeht. Ein weiterer Tipp ist, sich in das Nachtleben der Stadt zu stürzen. Ein paar Drinks helfen dabei, die Sprachbarriere zu verkleinern und gerade in Unistädten trifft man viele Leute unterwegs.